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Mittwoch, 9. September 2020
 
 
2. ambulanter Termin im UKE
 

Heute war ich erneut im UKE in der Nuklearmedizin, diesmal aber erst zu 9 Uhr. Damit klingelte mein Wecker mit 5.55 Uhr schon fast zu einer humanen Uhrzeit.

Vor der Anmeldung standen die Patienten bis ins Treppenhaus. Nachdem ich 15 Minuten dort gewartet hatte, rief mich aus einem Seitenflur die Schwester, an die mich der Bluterguß in der linken Armbeuge erinnert zu sich. Sie nahm sogleich die Kontrollmessung nach der Probepille vom Vortag vor. Das Messgerät zeigte bis zu 332 cpm (counts per minute) an. Das sind ca. 5,5 Bq (Bequerel). Ich war etwas erschrocken, denn das schien mir schon ziemlich viel zu sein. Aber ich wurde gleich weitergeschickt zur "Station" wegen des Corona-Abstrichs. Ich wußte, die würden nichts finden, denn ich hatte am Vorabend Papas Ananasbowle gesüffelt, aber keine Flasche Corona. Nach dem Abstrich, den ich als unangenehm empfand, fragte ich nochmal nach einem Einzelzimmer, weil in der Vergangenheit die Trockenrasur im Mehrbettzimmer immer anstrengend war (Dusche oder Klospülung zum Kaschieren des Geräusches des Rasierers). Der Pfleger hörte verständnisvoll zu, wollte aber nichts versprechen.

Damit war ich im 1. OG fertig und ging wegen der Arbeitgeberbescheinigung wieder zur Anmeldung. Die Schlange war kaum kürzer geworden. Na dann halt warten. Nach 3 Minuten rief mich wieder die besagte Schwester, was ich noch will. Ich erklärte, weshalb ich anstand. Sie sagte, dass sie die ausstellen wird. Nach 4 Minuten hatte in den Zettel in der Hand und konnte das UKE wieder verlassen. Ich nahm den Bus und fuhr nach Hause in die Quarantäne.